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Termine

Donnerstag, 28. September 2017
Energetische Bauberatung im Rathaus Gummersbach (nach Terminvereinbarung) | mehr

Nachrichten

19 | 09 | 2017
Bergische Kooperation unterstützt Handwerker: Infoveranstaltung „E-Mobilität für Handwerker und Unternehmen“ auf :metabolon | mehr

30.05.2017: Deutsche Aktionstage für Nachhaltigkeit

Am Dienstag, den 30.05., fidnet auf :metabolon ein Aktionstag zum Thema Nachhaltigkeit statt. Gemeinsam werden der BAV und die TH Köln einen nachhaltigen Tag für eine achte Klasse aus der Region anbieten.

"Die Schüler werden sich mit dem Thema Wasser und dessen nachhaltiger Behandlung bei uns auf :metabolon beschäftigen," erläutert Frau Prof. Dr. Astrid Rehorek das Konzept des Tages. "Dabei werden sowohl praktische Arbeiten möglich sein als auch theoretische Inhalte vermittelt. Und wir freuen uns auch besonders, den Schülern ein nachhaltiges Frühstück mit Produkten aus der Region anbieten zu können."

Ein interessanter Tag wartet auf die 8-Klässler.

23.05.2017: :metabolon ist nun Lehrzentrum der TH Köln

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v.r.: Monika Lichtinghagen-Wirths (BAV), Prof. Küchler (TH Köln), Landrat Jochen Hagt;

Von der Mülldeponie zum Forschungs- und Lehrzentrum, so lässt sich die Erfolgsgeschichte und der Wandel des Entsorgungszentrums Leppe beschreiben. Unter dem Projektnamen :metabolon vollzog sich die Neuausrichtung zu einem Kompetenz-, Lern- und Innovationsort für Stoffumwandlung und standortbezogene Umwelttechnologie und -techniken.
Hinter diesem Prozess steckt die 2010 gegründete Forschungsgemeinschaft :metabolon, die sich aus dem Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV) und der Technischen Hochschule (TH) Köln zusammensetzt und heute einen weiteren Meilenstein ihrer Partnerschaft feiern konnte: Die Eröffnung des Lehrzentrums :metabolon.

https://www.youtube.com/watch?v=iUHiIZoe60s&feature=youtu.be

Die interdisziplinäre Forschungsgemeinschaft entwickelt gemeinsam mit weiteren Partnern aus Entwicklung und Forschung Lösungen zur sogenannten „Zirkulären Wertschöpfung“, also zum Beispiel zur Aufbereitung und Verwertung von Sekundärstoffen aus Reststoffen. „Aus Abfällen Wertstoffe machen und unsere Erkenntnisse für die Gesellschaft nutzbar machen, das ist das Ziel, für das wir hier arbeiten“, fasste Prof. Dr. Michael Bongards von der TH Köln, wissenschaftlicher Leiter der Forschungsgemeinschaft :metabolon, zusammen. In diesem Zusammenhang arbeiten rund 15 Mitarbeiter und Studenten regelmäßig vor Ort. Die Studenten arbeiten an Studienprojekten oder forschen für ihre Bachelor- und Masterarbeiten.

Mit der Einweihung von :metabolon als offizielles Lehrzentrum der TH Köln ist auch der Grundstein für einen weiteren Ausbau der Lehraktivitäten auf dem Standort gelegt worden. So ist ein neuer Masterstudiengang in Planung, der auf der Leppe stattfinden wird und für den bereits ein neuer Professor gewonnen werden konnte. Landrat Jochen Hagt erwähnte stolz, dass nun ein zweiter fester Standort der TH Köln im Oberbergischen entstanden sei und betonte die unglaubliche Entwicklung der ehemaligen Mülldeponie zu einem wissenschaftlichen Lehr- und Kompetenzstandort.

Auch der Vizepräsident für Wirtschaft und Personalverwaltung der TH Köln, Prof. Dr. Rüdiger Küchler, begrüßte die Anwesenden und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen der TH und dem Bergischen Abfallwirtschaftsverband. Hierbei erwähnte er vor allem die zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten, die bereits am Standort :metabolon entstanden sind.

„Um diesen Standort beneiden uns Hochschulen in ganz Deutschland“, ist sich Prof. Dr. Christian Averkamp, Dekan der Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften der TH Köln, sicher. Der hohe Praxisbezug komme auf dem Standort :metabolon besonders zum Tragen. Hier werde angewandte Forschung praktiziert – Und wo könne man schon auf einer Deponie forschen und arbeiten? Ob die Aufbereitung von Deponiewässern, die Vergärung in Biogasanlagen oder die thermische Carbonisierung, in allen Bereichen werde nicht nur im Labor, sondern an realen Anlagen geforscht. Und das gehe zum Teil sogar bis zum industriellen Maßstab. Die vielfältigen Forschungsaktivitäten haben inzwischen europaweit Resonanz gefunden, denn auch andere europäische Länder haben mit ihren in den 70 Jahren eröffneten Mülldeponien ähnliche Probleme, wie sie auf der Deponie Leppe vorlagen.

Laufende Forschungsprojekte auf :metabolon:
• EU-Projek ATBEST- Advanced Technologies for Biogas Efficiency Sustainability and Transport
• Semizentral – Ressourceneffiziente und flexible Ver- und Entsorgungsinfrastruktursysteme für schnell wachsende Städte der Zukunft (für China), BMBF-Projekt
• IMProvT – Intelligente Messverfahren zur Prozessoptimierung von Trinkwasserbereitstellung und Verteilung
• Kommunal 4.0 - Customized Services für die kommunale Wasserwirtschaft

Beteiligte Studiengänge:
• Elektrotechnik / Automatisierung, Campus Gummersbach
• Technische Chemie, Campus Leverkusen
• Renewable Energy Management (Master), Campus Deutz
• Natural Resources Management and Development (Master)

Beteiligte TH-Forschungsinstitute:
STEPs - Die Forschenden des Instituts STEPs (Sustainable Technologies and Computational Services for Environmental and Production Processes) entwickeln nachhaltige Verfahren und informationstechnische Dienste für Umwelt und Produktion.
CIRE - Das Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) ist ein Zusammenschluss von Professoren und Wissenschaftler innerhalb der Fachbereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Ressourcenmanagement.

Vorhandene Geräte und Anlagen auf :metabolon:
• Hackschnitzelheizung mit 350 kW
• Biogas-Anlagen im Labor- und Technikumsmaßstab
• Spektroskopie-Geräte
• Hydrothermale Carbonisierungsanlage (HTC)
• Halbtechnische Forschungs-Sickerwasseranlage (HtF-SWA)

16.-18.05.2017: Vortrag auf internationalem Symposium

Auf dem 7. Internationalen Symposium MBT, MRF & Recycling "Resources and Energy from Waste towards Circular Economy and Zero Waste" wird die Forschungsgemeinschaft :metabolon, genauer der Forschungsbereich Wasser- und Deponiewasser, mit einem Vortrag in Hannover vertreten sein.

Der Titel des Vortrags lautet "Einfluss von unterschiedlichen Kohlenstoffquellen inclusive flüssigen Zusätzen aus Vergärung bzw. Kompostierung auf die Aufreinigung von Deponiesickerwasser".

22.03.2017 Tag des Wassers: WDR zeigt Kurz-Reportage über Trinkwasserprojekt der TH Köln auf :metabolon

Am heutigen Tag des Wassers wird der WDR in seiner Lokalzeit eine Reportage über das Forschungsprojekt „IMProvT“ der Technischen Hochschule Köln bringen. Hierzu befragte ein Team des WDR die beteiligten Wissenschaftler an der Forschungsanlage auf :metabolon, dem Forschungs- und Kompetenzstandort der TH Köln in Lindlar.


Die Professoren Bongards, Projektleiter, und Bartz-Beielstein – beide von der TH Köln – waren mit einigen Mitarbeitern vor Ort und standen den Reportern Rede und Antwort. Im Projekt IMProvT geht es um die Gewinnung und Nutzung mehrdimensionaler Prozessdaten zur energie- und ressourceneffizienten Optimierung und Prozesssteuerung in der Trinkwasseraufbereitung. „Konkret heißt dass, dass wenn im Trinkwassernetzwerk unerwünschte Ereignisse auftreten, die nur schwer vorhersehbar sind, wie z.B. das Loslösen von Partikeln am Boden der Trinkwasserrohre, die u.U. auch Bakterien enthalten könnten, wodurch Maßnahmen nötig werden, die Energie und Kosten verursachen“, erklärt Dr. Peter Kern, wissenschaftlicher Mitarbeiter. „Hierzu zählen z.B. Spülmaßnahmen im Leitungsnetzwerk oder der Einsatz von Chemikalien, damit die Qualität des Trinkwassers gewährleistet ist.“

Die Forscher haben nun festgestellt, dass solche Ereignisse ein gewisses Datenmuster erzeugen, welches gemessen werden kann und das mittels neu zu entwickelnder Algorithmen (unter Einsatz von Methoden der Computational Intelligence) erkannt werden soll. In der Forschungsanlage auf :metabolon wollen die Wissenschaftler solche Events nun künstlich erzeugen, um ihre Vorhersagbarkeit prüfen zu können. Die Anwendung solcher moderner und zukunftsweisender Analyseverfahren, welche in der Lage sind diese Muster in großen Datenmengen zu erkennen(Big Data), führt zu verbesserter und frühzeitiger Erkennung von problematischen Ereignissen. Ziel ist hierbei die Ableitung von Handlungsempfehlungen, die zu einem optimierten Betrieb des Trinkwasser-Netzwerks führen. Das Gesamtsystem kann mit Hilfe der gewonnenen Ergebnisse stabiler und energieeffizienter betrieben werden.

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v.l.: Kamerateam des WDR; Prof. Bongards, Prof. Bartz-Beielstein, Steffen Moritz, Dr. Peter Kern (sitzend)

12.03.2017: n-TV berichtet über Aufbereitung von Deponiewasser

In einem aktuellen Bericht zum Thema Wasser, veröffentlichte n-TV einen ausführlichen Bericht über Deponiewasser und die notwendigen Aufbereitungsschritte bis es wieder in einen Fluss eingeleitet werden kann.

So erklärt Doktorand Christoph Steiner den Einsatz von Bakterien sowie die möglichen Folgeschritte bei der Aufbereitung.

Ein informativer und ausführlicher Überblick über die notwendigen Arbeitstschritte, um am Ende wieder Trinkwasser zu erhalten. Den kompletten Bericht finden Sie hier: http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Deponiewasser-aufbereitet-wird-article19739566.html